Der Lotus Seven Serie 1 (1957 - 1960)

Der erste Serien-Seven war als Komplettfahrzeug zum Basispreis von 1036 £ inklusive der gesetzlichen britischen Umsatzsteuer erhältlich. In Kitform, d.h. als Bausatz, kostete der Wagen dagegen lediglich 536 £, weil neben den Arbeitslöhnen für die Montage auch die Besteuerung entfiel.




So präsentierte sich der FVV 877 den Testern der Zeitschrift 'The Autocar' im November 1957. Dieser Wagen sollte der Firma Lotus noch bis Mai 1958 als Demonstrations- und Versuchsobjekt dienen.



Jack Richards, Rennsekretdr im Lotus-Club, liess sich diesen frühen Lotus Seven Serie 1 aufbauen, der mit einer De-Dion-Hinterachse, Scheibenbremsen und einer Coventry-Climax-Maschine ausgestattet war. Das Magazin 'Sports Car and Lotus Owner' bezeichnete im April 1958 den Wagen als 'Ausnahmesportwagen'. Der Wagen war mit unglaublicher Hingabe aufgebaut, der 80 PS starke Climax-Motor mit zahlreichen verchromten und hochglanzpolierten Teilen veredelt. Die Höchstgeschwindigkeit dieses kleinen Schmuckstücks lag bei über 160 km/h.



Die geschwungenen, festmontierten Kotflügel erhielt der Seven erstmals in seiner Amerikaversion Anfang 1960, hier als Blickfang auf einer Automobilausstellung in Detroit. Der Wagen war zwar immer noch rechtsgelenkt, hatte aber bereits die verbesserte Beleuchtungsanlage mit Blinkern, die reichhaltige Instrumentierung sowie unten angelenkte Scheibenwischer.